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Celle im Nationalsozialismus
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Aktuelles |
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Rundgangangebote für Schulklassen und andere Gruppen
Wir bieten den Rundgang auch für Schulklassen und andere Gruppen an. Hierfür nehmen wir eine Gebühr von 30 Euro pro Führung. - Für Schulklassen und andere Gruppen bieten wir auch Vorträge (mit Power-Point-Präsentation) zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten des Rundgangs an. *** Nächster kostenloser Rundgang am Dienstag, 9. November, 14.30 Uhr; Beginn: Synagoge, Im Kreise *** Hinzuweisen ist auf eine Neuerscheinung: Reinach,Wolfgang (2010): Zwischen allen Stühlen. Eine christlich-jüdische "Mischlingsfamilie" von 1937 bis 1945 in Celle. Erinnerungen von Wolfgang Reinach. Celle. - Eine Besprechung von Tim Wegener in der revista 50 findet sich hier. *** Zu dem Massaker in Groß-Hehlen im April 1945 gibt es einen Artikel von Reinhard Rohde: Todesmarsch durch Groß-Hehlen im April 1945 / Die Waffen-SS ermordete KZ-Häftlinge; in: revista, Nr. 48, April/Mai 2010, S. 20-21. *** Zur Diskussion um Darges-Sonnemann befragte die revista den Historiker Reinhard Rohde in der Ausgabe 47: Anmerkungen zum "späten Glanz" des Adjutanten des Führers. "Bitte nicht so blutig". *** Eine Besprechung des Katalos der neuen Belsen-Ausstellung findet sich in der revista 47 unter dem Titel: "Gedenkstätte Bergen-Belsen. Katalog zur neuen Ausstellung" *** Mittwoch, 14. April 2010, 19.30 Uhr Die "Akte Schädlich" - Wie CellerInnen im Jahr 1945 über ihre Verfolgung im NS berichteten Referent: Tim Wegener, Historiker Ende 1945 rief Stadtdirektor Ernst Schädlich (SPD) die Celler Bevölkerung auf, ihre spezifischen Verfolgungsgeschichten im Nationalsozialismus schriftlich darzulegen. Daraufhin gingen weit über 100 Berichte ein, die das ganze Spektrum politischer, rassistischer und religiöser Verfolgung abbilden, aber auch viele Geschichten alltäglicher Diskriminierung und Denunziation. Der Historiker Tim Wegener wird in einer Art Werkstattbericht dieses Aktenkonvolut des Stadtarchivs vorstellen und anhand exemplarischer, z.T. bis heute öffentlich nicht bekannter Verfolgungsgeschichten ein neues Fenster auf die Celler Lokalgeschichte im Nationalsozialismus öffnen. Eintritt frei. Urbanus-Rhegius-Haus, Fritzenwiese 9 Veranstalter: Rosa-Luxemburg Club Celle in Kooperation mit der RLS NDS. *** Im Stadtrat gibt es Überlegungen ein NS-Dokumentationszentrum einzurichten - eine Korntroverse steht bevor, meint die revista Nr. 45 vom Sept./Okt. 2009 Geschichtspolitik kontrovers. Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, einen Blindgänger zu lieben; in: revista, Nr. 45, Sept./Okt. 2009, S. 23-25. *** Auf zwei Neuerscheinungen ist hinzuweisen: Schäfer-Richter, Uta (2009): Im Niemandsland. Christen jüdischer Her-kunft im Nationalsozialismus - Das Beispiel der hannoverschen Lan-deskirche. Göttingen. Schendel, Gunther (2009): Die Missionsanstalt Hermannsburg und der Nationalsozialismus. Der Weg einer lutherischen Milieuinstitution zwischen Weimarer Republik und Nachkriegszeit. Münster. In der revista Nr. 44 finden sich zwei Rezensionen, und zwar: Missionsanstalt Hermannburg im Nationalsozialismus. Das schwarze Herz Hannovers?; in: revista, Nr. 44, Juli/Aug. 2009, S. 19-20. Im Niemandsland. Christen jüdischer Herkunft; in: revista, Nr. 44, Juli/Aug. 2009, S. 20. *** In der Celler Chronik 16 finden sich vier zeitgeschichtliche Beiträge zum Thema Nationalsozialismus im Celler Raum, und zwar: Reiter, Raimond (2009): Opfer der Psychiatrie im Nationalsozialismus aus Stadt und Kreis Celle; in: Celler Chronik 16. Beiträge zur Geschichte und Geographie der Stadt und des Landkreises Celle. Hg. vom Museumsverein Celle. Celle, S. 91-104. Obenaus, Sibylle (2009): Der Pogrom von 1938 in Celle, seine justizielle Aufarbeitung und das Ende von Legenden; in: Celler Chronik 16. Beiträge zur Geschichte und Geographie der Stadt und des Landkreises Celle. Hg. vom Museumsverein Celle. Celle, S. 105-142. Tast, Hans-Jürgen (2009): "Kongo-Expreß" und Urwalddorf "Mondombe" in der Heide; in: Celler Chronik 16. Beiträge zur Geschichte und Geographie der Stadt und des Landkreises Celle. Hg. vom Museumsverein Celle. Celle, S. 143-154. Wegener, Tim (2009): "Die Stimmung wird immer mehr wahre Kriegsstimmung? - Die Lage- und Stimmungsberichte des Celler Landrats während des Zweiten Weltkriegs; in: Celler Chronik 16. Beiträge zur Geschichte und Geographie der Stadt und des Landkreises Celle. Hg. vom Museumsverein Celle. Celle, S. 155-172. *** Ende 2008 sind zwei hochinteressante Regionalstudien erschienen; hier zwei Rezensionen: Rohde, Reinhard (2008): Neue Regionalstudie. Arisierung und Wiedergutmachung in Celle; in: revista, Nr. 41, Dez./Jan. 2008/2009, S. 26-27. Rohde, Reinhard (2008): Ein amerikanischer Bombenangriff, deutsche Massaker an KZ-Häftlingen und ein britisches Gerichtsverfahren. Celle April 1945 revisited; in: revista, Nr. 41, Dez./Jan. 2008/2009, S. 26-27. *** Interview mit Reinhard Rohde zur Diskussion um die Ernst-Meyer-Allee: Straßenumbenennung der Ernst-Meyer-Allee. Der Anfang und nicht das Ende einer Beschäftigung mit lokalen NS-Tätern?; in: revista, Nr. 36, Nov./Dez. 2007, S. 5-7. *** Neu erschienen: Rüping, Hinrich: Rechtsanwälte im Bezirk Celle während des Nationalsozialismus. Berlin (Berliner Wissenschafts-Verlag) 2007. 293 Seiten. Preis: 44,00 Euro (ISBN: 978-3-8305-1333-9) Besprechung hier *** Neu erschienen bzw. als Magisterarbeit im Stadtarchiv: Stiekel, Sebastian (2007): Arisierung und Wiedergutmachung in Celle. Uni Hannover (M.A.) Reinhard Rohde / Tim Wegener: Celle im Nationalsozialismus. Ein topographischer Überblick. Celle 2007 für 4 Euro seit dem 5. April 2007 im Celler Buchhandel. In der Celleschen Zeitung erschien folgende Ankündigung: Neues Werk über Celle im Nationalsozialismus erschienen CELLE (mi). Seit 1998 bieten sie historische Stadtrundgänge zum Thema Nationalsozialismus an. Jetzt haben Reinhard Rohde und Tim Wegener hierzu eine 80-seitige Broschüre mit dem Titel "Celle im Nationalsozialismus. Ein topographischer Überblick" erarbeitet. Ihnen ist wichtig zu zeigen, dass die Vernichtung der Juden einen Anfang in der unmittelbaren Nachbarschaft hatte, dass Opfer und Täter in den Mauern dieser Stadt lebten und auch der Widerstand seine eigenen Orte hatte. *** ältere Nachrichten: Mi., 08.11.2006, 10.00 Uhr 07.07.2006: Zu den "Celler Heften" und der Vorstellung gab's zwei Artikel in der revista 31 vom Juli/August 2006; ebenso wird dort die Diskussion um Nati-Täter in der Kommunalpolitik behandelt: hw (2006): Gedächtnislücken? - Erinnerungs- und Gedächtniskultur nach 1945 in Celle; in: revista, Nr. 31, Juli/Aug. 2006, S. 20. Rohde, Reinhard (2006): Ernst-Meyer-Allee. War Opa etwa doch ein Nazi?; in: revista, Nr. 31, Juli/Aug. 2006, S. 3-4. Rohde, Reinhard (2006): Wilhelm Heinichen - ... sie nach Buchwalde abzuschrieben; in: revista, Nr. 31, Juli/Aug. 2006, S. 9. Rohde, Reinhard (2006): Buchvorstellung - "celler hefte" - Nationalsozialismus im Unterricht; in: revista, Nr. 31, Juli/Aug. 2006, S. 19. Hinewiesen sei auf eine Neuerscheinung mit mit den Aufsatz Bösch, Frank (2005): Militante Geselligkeit. Formierungsformen bürgerlicher Vereinswelt zwischen Revolution und Nationalsozialismus; in: Wolfgang Hardtwig (Hg.): Politische Kulturgeschichte der Zwischenkriegszeit 1918-1939. Göttingen, S. 151-182; in dem der Historiker seine schon bekannten Thesen aus dem Band "Das konservative Milieu" am Beispiel Celle in Aufsatzform zusammenfasst. 09.06.2006: Die Ausgabe 3/4 der Celler Hefte ist im Handel; Titel: Gedächtnislücken. Erinenrungs- & Gedächtniskultur nach 1945 in Celle; bestellbar unter celler-hefte@gmx.de oder im Celler Buchhandel für 5,00 Euro. Inhaltsverzeichnis (in Klammern die Seitenzahl): Zu diesem Heft (6) Oskar Ansull: Begrüßung (7) Peter Reichel: Deutschland nach dem Judenmord (10-15); Diskussion (16-18) Klaus Neumann: Hochburg der Ewiggestrigen oder eine Stadt unter vielen (19-29); Diskussion (30-32) Reinhard Rohde: Verdrängen - vergessen - vergegenwärtigen (33-55); Diskussion (56-57) Hans-Dieter Hegers/Helmut Geiger: Gespräch (58-70) Oskar Ansull: Umzugsmeldung (71) Helmut Geiger: Die Ansprache am Volkstrauertag (72-74); Leserbrief (75) Klaus Neumann: Täter, Opfer, Mitläufer: Überlegungen zur Erinnerungskultur in Deutschland (76-81); Diskussion (82) Heinrich Lessing/Klaus Neumann: Ausstellungscontainer (83-87) Ralf Busch: Welche Lücken bei der Schreibung der Stadtgeschichte Celles zwischen 1933 und 1945 konnten in den letzten Jahren geschlossen werden, welche gibt es noch? (88-94) Podiumsdiskussion (95-99) Joachim Göres: Nachwort (99-103) Anhang: Gertrud Hagemann, Protokollierter Bericht (105); Bürger helfen ausgehungerten KZ-Häftlingen (106); Achtet auf entwichene KZ-Häftlinge (106); Mijndert Bertram, Die Erinnerung an das Massaker vom April 1945 (107-112); Gudrun Ehrhardt, Spurensucher (113-116); Reinhard Rohde, Lokale Geschichtspolitik im Gedenkjahr 2005 (117) 06.02.2006: Ein Literaturhinweis: Rüping, Hinrich / Helmich, Stefan (2005): Rechtsanwälte im Bezirk Celle während des Nationalsozialismus; in: NJfL, Bd. 77, S. 329-344. 28.12.2005 In die Textsammlung sind zwei Rezensionen aufgenommen worden: Rohde, Reinhard (2005): Zwischen Ziegeninsel und Stadtgraben. Eine jüdische Kindheit in Celle [Rezension von Roberg (2005)]; in: revista, Nr. 29, Dez./Jan. 2005/06, S. 23. Rohde, Reinhard (2005): Begleitband zur Ausstellung. Jüdisches Leben in Celle nach 1945 [Rezension von "Gesellschaft ... (2005)]; in: revista, Nr. 29, Dez./Jan. 2005/06, S. 19. Erinnerungspolitik Ergänzungen, vorgenommen am: 28.09.2004 In der Zwischenzeit sind zwei Texte aufgenommen, die sich mit lokaler Geschichtspolitik befassen: Rohde, Reinhard (2005): Geranien und Gedenken. Celle und der 60. Jahrestag des Kriegsendes; in: revista, Nr. 27, Juni/Juli 2005, S. 3-4. Rohde, Reinhard (2005): Geschichtspolitik - "Straße des 8. April"; in: revista, Nr. 28 vom Sept./Okt. 2005, S. 3-4. 08.06.2004 Spoo, Eckhart: Wie Bürger Häftlinge jagten (e.s.); aus: Ossietzky 9/2005 11.04.2005 Zum 60. Jahrestag des Bombenangriffs auf den Güterbahnhof und des anschließenden Massakers an KZ-Häftlingen gab es eine öffentliche Gedenkveranstaltung der Stadt an den Triftanlagen. Wir dokumentieren die Rede von Oberbürgermeister Martin Biermann und die Berichterstattung durch die Cellesche Zeitung. Am Nachmittag des 8. April führte das Archiv für Neue Soziale Bewegungen in Celle einen Stadtrundgang mit über 50 TeilnehmerInnen durch. Die Erläuterungen übernahmen Reinhard Rohde und Tim Wegener. Siehe dazu auch den Artikel von Kerim Köhne. Parallel führten VVN/BdA, Buntes Haus e.V. und attac in der Innenstadt eine Mahnwache durch, bei der ein Flugblatt verteilt wurde. Die Cellesche Zeitung widmete dem Geschehen einen ausführlichen Artikel, der ebenfalls mit freundlicher Genehmigung des Autors hier nachzulesen ist: Biermann, Martin (2005): Rede von Oberbürgermeister Martin Biermann anläßlich der Gedenkstunde zu Ehren der Opfer des Bombenangriffs auf Celle vor 60 Jahren am 8. April 2005. [Redemanuskript] Köhne, Kerim (2005): "Wie ein Stachel in der Geschichte der Stadt" / Gedenken an Massaker und Bombenangriff; in: Cellesche Zeitung, 09.04.2005 Ende, Michael (2005): Der Tag, als die Bomben fielen / Celles schwärzestes Kapitel. "Apocalypse im Taschenformat": Fast 3000 Tote nach Luftangriff und Massaker; in: Cellesche Zeitung, 08.04.2005. 27.03.2005. In den online-Bestand der Texte aufgenommen: Göres, Joachim (2005): Grausame Geschichte. Wie Jugendliche aus Migrantenfamilien mit dem Holocaust umgehen; aus: Frankfurter Rundschau, 22. März 2005, S. 23. [Mit Bezugnahme auf Celler Schulklassen und Bergen-Belsen.] 19.03.2005: Am 4.4.2005 erscheint das erste Doppelheft der neuen Schriftenreihe der RWLE Möller Stiftung "celler hefte"; Titel: >Hasenjagd< in Celle. Das Massaker am 8. April 1945. Die Redaktion hatten Oskar Ansull, Ralph B. Hirsch und Tim Wegener. Der Inhalt: "Wir dachten, die Befreiung sei ganz nah" Odyssee oder "Unser Zug hielt endlich in der Stadt Celle" Eine "Hasenjagd" in Celle Ketzerische Nachsätze Zeitungsberichte Über die Buchvorstellung berichtete Aneka Schuldt in der CZ. Einige neue Rezensionen: Rohde, Reinhard (2005): celler hefte. "Hasenjagd" in Celle [Rezension]; in: revista, Nr. 26, März/April 2005, S. 15.: celler hefte. "Hasenjagd" in Celle [Rezension]; in: revista, Nr. 26, März/April 2005, S. 15. Rohde, Reinhard (2005): Heinrich Israel. Wie ein Jude in Höfer den NS überlebte [Rezension]; in: revista, Nr. 26, März/April 2005, S. 19. Rohde, Reinhard (2005): Wenn Hitler tot ist, tanzen wir [Rezension]; in: revista, Nr. 26, März/April 2005, S. 20. Rohde, Reinhard (2005): "Unzer Szytme". Publikation über eine Monatszeitschrift jüdischer DPs [Rezension]; in: revista, Nr. 26, März/April 2005, S. 21. 19.12.2004: Jetzt mit in der Textsammlung: Rohde, Reinhard (2004): Ernst Pinchas Blumenthal: Die gläserne Wand [Rezension]; in: revista. linke zeitung für politik und kultur aus celle, Nr. 25, Dezember/Januar 2004/2005, S. 20-21. 07.12.2004 Neu aufgenommen: Eine Sammlung von Presseartikeln aus der DVZ und der hp zum "Celle Massacre Trial" aus den Jahren 1947/48 In der "Akademie am Vormittag" der Celler Familienbildungsstätte gibt es im Spätherbst drei Vorträge von Reinhard Rohde zum Thema "Celle im Nationalsozialismus": Dienstag, 23.11.2004, 10 Uhr Widerstand und Selbstbehauptung Anhand einer Reihe von Beispielen werden in diesem Vortrag Widerstand und Selbstbehauptung zur Zeit des Nationalsozialismus in unterschiedlichen Milieus dargestellt: Widerstand und Verfolgung der KPD 1933/34, der Hochverratsprozess gegen Arbeiter der Sackkarrenfabrik Arwic 1938, Selbstbehauptung des bürgerlichen Milieus bei den Auseinandersetzungen am Hermann-Billung-Gymnasium in Celle. Dienstag, 30.11.2004, 10 Uhr Juden - ihre Ausgrenzung und Vernichtung Die "Entjudungspolitik" verlief in eskalierenden Phasen, die mit Beispielen aus der Celler Geschichte erläutert werden. Boykott und Berufsbeamtengesetz standen am Beginn der Entrechtung. Das Novemberpogrom markierte 1938 den Wendepunkt zur staatlichen Vernichtungspolitik. In welchem Maße dies die Gesellschaft barbarisierte, zeigt sehr eindringlich die sogenannte "Hasenjagd" am 8. April 1945. Dienstag, 07.12.2004, 10 Uhr Zwangsarbeit in Stadt und Landkreis Von 1941 an wurden in Industrie und Landwirtschaft Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter eingesetzt. Allein in der Stadt Celle waren es gegen Kriegsende fast 3000. Ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen, die ausschließlich nach Gesichtspunkten der effizienten Ausbeutung und der rassistischen Ideologie ausgestaltet waren, werden an Beispielen geschildert. Die Verhaltens- und Handlungsmöglichkeiten von Behörden sowie der Bevölkerung gehören ebenso zum Thema. Es wird jeweils eine TeilnehmerInnengebühr von 5 Euro erhoben; Anmeldungen über www.fbs-celle.de 18.10.2004 In die Liste der Texte ist ein CZ-Artikel aufgenommen, der einen kurzen Einblick in ein aktuelles Forschungsprojekt von Hinrich Rüping zu "Rechtsanwälte im Nationalsozialismus" gibt. 29.09.2004 In der revista, Nr. 24 finden sich zwei Artikel mit Bezug zu unserem Thema, die jetzt auch hier zu lesen sind: Eine Rezension zu Silke Lindemanns "Jüdisches Leben in Celle" unter dem Titel: "Jüdisches Leben in Celle. "...das schwer zu bekehrende Juden-Hertz ..." und ein Artikel über den Celler Wehrmachtsfdeserteur Heinz Taxweiler: "Getötet von denen, die er retten wollte" aus der Zeitschrift INFORMATION des Verbandes DRAFT vom Juli/August 2004. 14.06.2004 Erst jetzt entdeckt: Lokalgeschichte im Internet; aus: Der Archivar. Heft 1, Februar 2003, S. 51; ein kleiner Bericht über dieses Projekt. 16.04.2004 Vor der Synagoge verlegt der Künstler Gunter Demnig "Stolpersteine" für die ermordeten Mitglieder der Familie Feingersch. Eli Eyal (Elias Feingersch) berichtet über das Schicksal seiner Familie. [Redemanuskript] 08.04.2004 Am Rundgang nehmen gut 30 Interessierte teil. Für die CZ berichtet Simone Haserodt unter dem Titel "Zeitreise ins nationalsozialistische Celle" 24.03.2004 Rohde, Reinhard (2004): Weithin akzeptiertes Unrecht. Neue Studie dokumentiert Organisation und Alltag der Zwangsarbeit in der Lüneburger Heide; in: Junge Welt, 24.03.2004. [Rezension von Koehler, Nils (2003)] 06.02.2004 Neues Dokument: Eine Meldekarte aus dem Gemeindearchiv Hambühren gibt Auskunft über das Schicksal von Jakob Gerschez, einem der beiden Oldauer Juden, über die Landrat Heinichen nach der Pogromnacht gegenüber der Bezirksregierung berichtete, er habe versucht, sie nach Buchenwalde abzuschieben. 02.02.2004 Einige neu "entdeckte" Literatur: Hoffschildt, Rainer (1999): Die Verfolgung der Homosexuellen in der NS-Zeit. Zahlen und Schicksale aus Norddeutschland. Berlin. [darin: Zuchthäuser - "Celle", S. 149-154; und Beispiele von Opfern "Tod nach zwölf Monaten in Celle", S. 170; "Tod nach zehn Monaten in Celle", S. 171; "Tod eines Chorleiters - Hans Dittmer", S. 172-173; "Tod in Celle durch Erschöpfung", S. 173-174; "Ein Metallarbeiter im Todestransport nach Dreibergen", S.175.] Hoffschildt, Rainer (1999): Statistische Daten zu homosexuellen Gefangenen im Zuchthaus Celle 1938-1945; in: KZ Gedenkstätte Neuengamme (Hg.), Verfolgung Homosexueller im Nationalsozialismus. Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland. Heft 5. Bremen, S. 70-76. Lippelt, O. / Huckstorf, E. (1936): Fünfzehn Jahre Stahlhelm in Niedersachsen. Lüchow. [darin die S. 54-63 über den Kreis Celle-West und Celle-Ost im Gau Celle; sowie Fotos auf den Bildseiten 29-33.] Tucholsky, Kurt (1975): (Ignaz Wrobel) Prozess Marloh (GW 2, 223-227), Im Saal (GW 10, 180-182). Reinbek bei Hamburg. [Texte zum Prozess gegen den Direktor des Celler Zuchthauses.] Hartung, Bernhard (1986): Durch Licht und Finsternis 1904-1985. Ein Arzt erzählt sein Leben. Vechta. ["Memoiren" des Knastarztes am Zuchthaus Celle] 22.12.2003: Ein neuer Text: Wegener, Tim (2003): Die Celler "Hasenjagd". Darstellung, Erinnerung, Gedächtnis und Aufarbeitung. Universität Hannover. 20.12.2003: Einige neue Literaturhinweise Bohn, Willi (1981): Einer von Viele. Ein Leben für Frieden und Freiheit. Frankfurt/M.. [Bohn ist der Schwiegersohn der Celler Kommunistin Henriette Schmidt und berichtet in einigen Passagen über Celle.] Bohn, Willi (1984): "Hochverräter!". Frankfurt/M.. Enghausen, Egon / Maehnert, Carsten (2003): Unterwegs in Neuenhäusen und seiner Geschichte. Herausgegeben von der Stadt Celle auf Initiative des Ortsrats Neuenhäusen. Celle. Gymnasium Ernestinum Celle (Hg.) (2003): Festschrift. 675 Jahre Ernestinum. Gymnasium Ernestinum Celle 1328-2003. Celle. Möller, RWLE / Polster, Bernd (2003): Celle. Das Stadtbuch. Bonn. Köhler, Nils (2003): Zwangsarbeit in der Lüneburger Heide. Organisation und Alltag des "Ausländereinsatzes" 1939-1945. Bielefeld. 09.11.2003: Am Rundgang zum Jahrestag der Pogromnacht beteiligen sich rund 50-60 TeilnehmerInnen. 29.09.2003: Im Literaturverzeichnis gibt es einige neuere und ältere Titel mit Celle Bezug: Gymnasium Ernestinum Celle (Hg.) (2003): Der deutsche Abituraufsatz am Gymnasium Ernestinum Celle als Spiegel nationaler Geschichte 1830-1970. Themen-Dokumentation sowie ausgewählte Beispiele von Aufsätzen mit Kommentaren. Beitrag zum 675jährigen Jubiläum. Celle. Rückert, Joachim / Vortmann, Jürgen (Hg.) (2003): Niedersächsische Juristen. Ein historisches Lexikon mit einer landesgeschichtlichen Einführung und Bibliographie. Göttingen. [darin u.a. biographische Hauptartikel zu Adolf von Garßen, Wilhelm Schmedes, Bruno Heusinger und biographische Kurzartikel u.a. zu: Hodo Freiherr von Hodenberg, Richard Katzenstein, Hans Kerrl] Freimüller, Tobias (2001): Mediziner: Operation Volkskörper; in: Norbert Frei, Karrieren im Zwielicht. Hitlers Eliten nach 1945. Frankfurt a.M. / New York, S. 13-72. [Als Beispiel wird der Frankfurter Euthanasie-Prozess behandelt, in dem u.a. der Celler Arzt Heinrich Bunke.] Altmann, Werner (1977): Ohne das Lachen zu verlernen. Ein Berliner Überlebenstagebuch. Berlin. [Mit einem kurzen Augenzeugenbericht vom 8.4.1945] Der Bericht über seine Flucht ins Neustädter Holz und nach Oldau ist in die Textdatenbank aufgenommen. 08.04.2003: Am Rundgang zum 58. Jahrestag der sogenannten "Hasenjagd" nehmen rund 30 Interessierte teil. Zum Jahrestag der Pogromnacht hat Elmar Maibaum den Text der vergriffenen Broschüre "Die Reichspogromnacht in Celle" ins Internet gestellt. Die "Geschichtswerkstatt" beschäftigt sich aktuell mit der lokale Erschließung und Auswertung der Wiedergutmachungsakten von NS-Opfern aus Celle. Mitarbeiten kann jedeR Interessierte. Die Treffen finden jeweils am 4. Montag im Monat um 19.30 Uhr im Bunten Haus (Hannoversche Str. 30 f.) statt. Eine Anregung, die wir gern aufgreifen: Wer informiert werden möchte, wenn es neue Stationen, Texte oder Dokumente auf diesen Seiten gibt, schreibe uns bitte eine mail (info@celle-im-nationalsozialismus.de) mit dem Betreff "Info erwünscht". Mensch kann aber jetzt auch in der Rubrik "Neue Einträge" nachschauen. Den "virtuellen Rundgang" gibt's auch als CD-Rom, die entweder mit Einzahlung von 5 Euro auf das Konto POLIT, Sparkasse Celle, BLZ 25750001, Kto.Nr. 108103250, oder beim Buchfinken "Marktpassage" erworben werden kann. 01.09.2002: Gut 40 Interessierte nahmen an dem Rundgang zum Antikriegstag teil, der in etwa zwei Stunden von der Synagoge zum Mahnmal in den Triftanlagen führte. Nach wie vor gibt's übrigens den "Antifaschistischen Stadtplan" von RWLE Möller und Reinhard Rohde als Faltplan für 1 Euro (+ Porto) entweder über uns oder über die RWLE Möeller Stiftung (moeller-stiftung@gmx.de). In der "revista", Nr. 15 vom September 2002 ist ein Interview zum virtuellen Rundgang erschienen. Die Cellesche Zeitung berichtete am 30.08.2002 unter der Überschrift: Virtueller Rundgang durch Celle nun im Internet. Stadtführung beschäftigt sich mit NS-Vergangenheit. |
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ist im Handel leider seit längerem vergriffen, deshalb für Interessierte hier als pdf zum download. Kommentare, Kritik, |
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