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Vom Gerichtsfängnis ins KZ
"24. Februar 1944: 21 Ostarbeiter, darunter die beiden 16jährigen Viktor Bojkozu und Wladimir Korsikow, durch Gestapo Celle nach Neuengamme;
11. August 1944: sieben polnische und Ostarbeiterinnen nach Ravensbrück;
15. September 1944: ein polnischer und drei deutsche Häftlinge, darunter Albert Köhler, der ehemalige Sprecher der SPD-Bürgervorsteherfraktion, nach Neuengamme;
23. September 1944: neun polnische und Ostarbeiterinnen, davon drei mit insgesamt fünf Kindern, nach Ravensbrück; am selben Tag werden zwei jüdische Häftlinge - ein Mann und eine Frau - in die Internierungslager Kreuzburg beziehungsweise Liebenau überstellt;
13. Oktober 1944: 22 Ost- und Fremdarbeiter - Holländer, Belgier, Franzosen, Tschechen sowie ein Rumäne - nach Ravensbrück;
14. Oktober 1944: zwei holländische und zwei deutsche Juden durch Gestapo Celle nach Auschwitz;
21. Oktober 1944: neun jüdische Männer und Frauen, hauptsächlich aus den Niederlanden darunter die 19jährige Krankenschwester Helena Spyer aus Amsterdam - durch Gestapo Celle nach Auschwitz;
2. Dezember 2944: vier deutsche Häftlinge, darunter ein Jude, nach Buchenwald; am selben Tag werden auch Überweisungen nach Dachau, Sachsenhausen und Ravensbrück vorgenommen;
24. Januar 1945: 16 Häftlinge nach Neuengamme; dies war der letzte Sammeltransport vom Gerichtsgefängnis Celle nach einem Konzentrationslager."
Bertram (1991, S. 285)
