Dokumente

  • »Am 3.8.1940 in Weimar verstorben!« Im Archiv der Gemeinde Hambühren gibt eine Meldekarte Auskunft über das Schicksal von Jakob Gerschez.
  • In einem ein Schreiben vom 1. Dezember 1938 äußert sich Wilhelm Heinichen gegenüber dem Lüneburger Regierungs-Vizepräsidenten Kusserow kurz nach der Reichspogromnacht wie folgt:
  • Die Cellesche Zeitung berichtete am 25. März 1933 wie folgt: Zur Umbenennung der Straßen, um die die Polizei ersucht werden soll, erklärte Bv. A. Köhler, daß in der verflossenen Zeit in Celle seitens der SPD auch keine Umbenennung dieser Art vorgenommen sei. Senator Pakebusch nannte das einen Regiefehler, den die NSDAP. nicht mitzumachen gedenke. Der Antrag wurde...
  • Im Rahmen dieser Veranstaltung [Tagung des Stahlhelmgaus Celle] wurde am 12. Juli [1936] ein Werbemarsch durchgeführt, der den schwersten politisch motivierten Zwischenfall provozierte, den die Allerstadt während der Krisenjahre der Weimarer Republik erlebte, als die Kolonne der rechtsgerichteten Verbände den Weg durch das Arbeiterviertel Blumlage nahm.
  • Vermutlich traf am 10.11. um zwei Uhr früh in der Geschäftsstelle der SA-Standarte 77 (Mühlenstraße 12) der Befehl zum Angriff ein.Daraufhin wurde die Celler SA alarmiert und aufgefordert, um 3.00 Uhr in Zivil am Feuerwehrgerätehaus in der Bergstraße, also in der Innenstadt in unmittelbarer Nähe zur Synagoge, anzutreten. Die noch verbliebenen jüdischen...
  • Der Präsident der Akademie für Deutsches Recht, Hans Frank, im Jahr 1937: Der Strafvollzug im nationalsozialistischen Staat wird streng und gerecht, aber im Einklang mit dem Volksgewissen durchzuführen sein. Er teilt sich in drei große Gebiete: Vernichtung des gemeinen Verbrechers, Strafe des straffällig Gewordenen und Erziehung des Besserungsfähigen." Vgl...
  • Die Lebensgeschichte des Celler Richters Otto Wöhrmann (24.2.1897 - 23.2.1970) ist nur ein Beispiel eines Nazi-Richters, der nach '45 keinerlei Schwierigkeiten hatte, wieder in Amt und Würden übernommen zu werden.
  • "Die alte Herzogstadt Celle hat beschlossen, dem treuen Niedersachsen und Freund unserer Stadt, dem mutigen Kämpfer um Deutschlands Wiedergeburt und Schöpfer des Erbhofrechts, Herrn Preußischen Justizminister Hanns Kerrl, in Dankbarkeit, Verehrung und Anerkennung dafür, daß er die Stadt, den Geltungsbereich des alten hannoverschen Höferechts, zum Sitz des...
  • "Zu den ersten bekannten antisemitischen Ausschreitungen gegen das Kaufhaus Freidberg kam es im November 1923: eine Reklametafel am Bahnhof wurde mit Hakenkreuzen beschmiert und in einer Arbeitslosenversammlung wenige Tage später verbreitete man neben anderen Gerüchten über das Geschäft, daß die Ornamente über der Eingangstür des Kaufhauses hebrä...
  • 1.Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (Hitler-Bewegung) 1.Pakebusch, Walther, Ingenieur, Am Markt 8. 2.Daether, jun., Karl, Monteur, Hannoversche Straße 34. 3.Meiborg, Focko, Rechtsanwalt, Trift 33. 4.Krueger, Curt L., Grubendirektor a.D., Kapellenberg 7a. 5.Henkelmann, Robert, Justiz-Oberinspektor, Hannoversche Straße 19. 6.Stüven, Berthold, Prokurist,...
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