Die Celler SPD und der Nationalsozialismus

Am 31. Januar 1933, dem Tag der Regierungsübergabe an Adolf Hitler, veranstaltete die Sozialdemokratische Partei Celles um 15.00 Uhr eine Protestdemonstration. Angehörige der "Eisernen Front" verteilten Flugblätter gegen die neuen Machthaber. Getrennt davon marschierte ab 17.00 Uhr die KPD durch Altstadt und Blumlage, um zu zeigen, daß sie mit der politischen Entwicklung nicht einverstanden war. (1)
Fortan waren die Parteimitglieder in allen Bereichen dem "entschlossenen Repressionsprogramm" (2) der Nationalsozialisten und ihrer "Gleichschaltungspolitik" ausgesetzt.
Schon bald wurde das Erscheinen der "Celler Volkszeitung" verboten, zuerst vorläufig, schließlich endgültig. (3)
Versammlungen mit sozialdemokratischer Beteiligung wurden untersagt, so am 1.3. eine Kundgebung des ,Kampfbundes gegen den Faschismus" in der Union und am 9.3. eine Versammlung der "Eisernen Front" ebenfalls in der Union, auf der u.a. Albert Köhler und Ernst Schädlich als Sprecher vorgesehen waren. Eine Zusammenkunft derselben Organisation im Neustädter Schützenhaus wurde zunächst noch erlaubt, vor der Eröffnung aber aufgelöste. (4)
Nach den Kommunistenverhaftungen im März (5) kam es auch in SPD-Bezirken zu Hausdurchsuchungen, Verhaftungen von Sozialdemokraten gab es jedoch vorerst nicht.
Um ihre Machtübernahme zu legitimieren, veranstalteten die Nationalsozialisten schließlich noch im März 1933 sowohl Reichstags- als auch Kommunalwahlen. Obwohl unter den angedeuteten Bedingungen von einer demokratischen Wahl nicht mehr die Rede sein konnte, wählten immer noch 4437 Celler die Sozialdemokratische Partei (25,4 % gegenüber 18,3 % im Reich), während die NSDAP 8006 Stimmen erhielten (45,9 % gegenüber 43,9 % im Reich). (6) Am 18. März fanden schließlich vorgezogene Kommunalwahlen statt, nachdem die Nationalsozialisten die Auflösung der Selbstverwaltungskörperschaften beschlossen hatten. Wieder entschieden sich 4417 Wähler für die SPD (29,1 %) und 1369 für die KPD (9,0 %). Die NSDAP erhielt 6504 Stimmen, was einem Anteil von 42,9 % entsprach.
Während die Kommunisten wegen ihrer Verhaftung von der ersten Sitzung des neuen Bürgervorsteher-Kollegiums ausgeschlossen blieben, nahmen die gewählten sozialdemokratischen Volksvertreter Albert Köhler, Ernst Fricke, Berta Jacoby, Ernst von Hinten, Emil Lütze, Ernst Weiß, Gustav Flottow, Ludwig Köhler und Karl Klemm teil.
Diese Fraktion hoffte ganz offenbar, wie bisher Einfluß auf die Kommunalpolitik nehmen zu können. Es gelang ihr auch, Bruno Hempel und Karl Klemm zu Senatoren zu wählen. Aussichtslos war hingegen die Gegenwehr im Rat gegen die ersten Beschlüsse der NSDAP, die Position eines zweiten Bürgermeisters zu installieren, oder der Umbenennung der Bahnhofstraße in Hindenburgstraße und des Unionplatzes in Adolf-Hitler-Platz. Am 26. Juni 1933 teilten die Ortspolizeibehörden dem Magistrat folgendes mit: "Nachdem die Sozialdemokratische Partei als staatsfeindliche Organisation bekannt geworden ist, habe ich den Mitgliedern der Sozialdemokratischen Partei und den auf Grund von Wahlvorschlägen, die von der Sozialdemokratischen Partei eingereicht wurden, gewählten Ausschußmitgliedern die Ausübung ihrer Mandate und jegliche Tätigkeiten in den Ausschüssen der Stadtverwaltung aus sicherheitspolitischen Gründen untersagt" (7). So fand die Sitzung des Stadtrats am 29. Juni ohne die SPD-Bürgervorsteher statt.
Vorausgegangen war am 22. Juni das reichsweite Verbot der Partei. Bereits vorher war gegen die Umfeldorganisationen vorgegangen worden. Am Morgen des 2. Mai besetzten in Celle Mitglieder der Nationalsozialistischen Betriebsorganisation (NSBO) die Geschäftsstelle der Gewerkschaften und beschlagnahmten Akten aller Arbeitervertretungen. Am 16. Mai wurde das Sportheim der "Freien Turnerschaft" am Neustädter Holz besetzt. Der "Arbeiter-Samariter-Bund" wurde ins "Rote Kreuz" überführt, die "Volksbühne" in den nationalsozialistischen Verband "Deutsche Bühne" und der Konsumverein in die "Deutsche Arbeitsfront (8). Die Vermögen dieser Organisationen wurden eingezogen. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, all diejenigen zu denunzieren, die "Vermögens-Verschiebungen" vornähmen (9). Auch das Gebäude der "Celler Volkszeitung" Großer Plan 22 mit dem "dazugehörigen Inventar" wurde beschlagnahmt. (10)
Schließlich wurde auch gegen SPD-Mitglieder, die in städtischen Betrieben arbeiteten, vorgegangen. Diese mußten Erklärungen unterschreiben, in denen sie ihre Lösung von der Partei bekannten, da "mit den offen zutage liegenden landesverräterischen Charakter der sozialdemokratischen Bestrebungen eine weitere Zugehörigkeit von Beamten, Angestellten und Arbeitern, die aus öffentlichen Mitteln Gehalt, Lohn und Ruhegeld beziehen, zur SPD unvereinbar" sei. (11) Aus dem Tiefbauamt folgten 8 Arbeiter der Aufforderung, aus dem Bereich der Betriebsverwaltung 28 und aus dem Elektrizitätswerk weitere 18.
Mit dem "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" vom 7.4.33 erhielten die Celler Nationalsozialisten ein weiteres Instrument, um mißliebige Sozialdemokraten aus dem öffentlichen Dienst zu entfernen. Es gehört sicher auch zur Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Celles, daß die Haltung der Betroffenen nicht immer geprägt war von Mut und Treue zur eigenen Überzeugung.  Der Verwalter des Versorgungsheims Karl Drischler, altes SPD-Mitglied und schon im Arbeiter- und Soldatenrat, schrieb in seiner Stellungnahme zur geplanten Entlassung aus dem Staatsdienst: "Hierzu erwähne ich, dass ich nach meiner Übernahme in den öffentlichen Dienst als Angestellter der Stadtverwaltung mich weder in Wort noch in Schrift parteipolitisch betätigt habe. Dagegen habe ich zur Unterstützung der nationalen Bewegung und Erhebung meinen Eintritt in die NSBO erklärt, und habe auf die Zeitschrift "Das neue Deutschland" abonniert. (12)
Opportunistische Haltungen dieser Art gab es mehrfach - mit und ohne Erfolg. Bemerkenswert ist aber das Verhalten Ernst Schädlichs, das weit über eine Anpassung hinausging, die man im eigenen Interesse und im Interesse der Familie möglicherweise für notwendig hielt.
Am 16. März 1933 wurde Schädlich, von Oberbürgermeister Meyer als "geistiger Vater" der SPD in Celle bezeichnet, von den Nationalsozialisten gedrängt, sein Senatorenamt aufzugeben.
Die Aussichtslosigkeit eines Verharrens schließlich einsehend, willigte er ein, für die Hälfte seiner Bezüge als Ruhegeld freiwillig zurückzutreten. Schließlich stimmte er auch zu, die Stadt zu verlassen und zog nach Hannover. Als die Nationalsozialisten ihm entgegen dieser Absprache das Ruhegeld erheblich kürzen wollten , wehrte sich Schädlich mit dem Argument, daß er schon zum 1. April aus der SPD ausgetreten sei und forderte mit Hinweis auf sein "arisches Geblüt" Gerechtigkeit. In der weiteren Auseinandersetzung um seine Bezüge verfiel er mehr und mehr in die Sprache der Unmenschen, so z.B. als er von "Entartungserscheinungen" bei seiner angenommenen Tochter berichtete. Bis Ende waren 1941 blieb Schädlich, der inzwischen als Kaffeevertreter und Steuerberater in Hannover mehr schlecht als recht sein Geld verdiente, dann im schriftlichen Kontakt zu Celles Oberbürgermeister Meyer. In jedem dieser Briefe, die regelmäßig mit dem sogenannten "Deutschen Gruß" schlossen, bot Schädlich dem nationalsozialistischen Staat seine Mithilfe an. Am 1.9.1939 schrieb er: "Angesichts des Kampfes, den das Deutsche Volk um sein Leben zu führen haben wird, stelle ich mich der städtischen Verwaltung zum Einsatz zur Verfügung". Und am 30.7.41 heißt es: "Es ist ja schade, daß man seinen Feuereifer .... nicht anbringen kann" und: "Ich bilde mir auch ein, daß ich mich an vaterländischen Pflichtbewußtsein von niemand übertreffen lasse". (13)
Angesichts dieser Passagen sind Schädlichs Auslassungen in seinen Erinnerungen unglaubwürdig, daß er begonnen habe, "dieses System immer mehr zu hassen", und daß er den "geringen Aufwand an Mut und Kraft der Nazi-Gegner" beklagte. (14) Die Diagnose stimmte gleichwohl, organisierten sozialdemokratischen Widerstand hat es in Celle nicht gegeben. Eine offenbar existierende gewerkschaftliche Widerstandsgruppe berichtete später: "Es könnte nun die Frage auftauchen, warum die Widerstandsbewegung der freien Gewerkschaften zu Celle keine engere Fühlung zu der am Ort bestehenden Sozialdemokratie hatte". Diese Funktionäre seien aber so "wenig zuverlässig" gewesen, daß die Widerstandsbewegung "schon in den ersten Jahren der Belastung erledigt gewesen" wäre. (15)
Die Richtigkeit dieses Urteils läßt sich nicht überprüfen. Unbezweifelbar aber ist, daß auch die Celler Sozialdemokraten verfangen blieben in ein auf das Legalitätsprinzip festgelegtes Handeln.  So beschränkte sich beispielsweise die Gegenwehr gegen die Auflösung der Selbstverwaltungskörperschaften auf die Äußerung von juristischen Bedenken. (16) Die durch die Verbote der sozialdemokratischen Organisationen zerstörte Kommunikationsstruktur ließ viele - besonders ältere - Sozialdemokraten in Passivität verfallen, ohne daß sie unbedingt ihr politisches Bewußtsein aufgaben. (17)
So kam es, daß die 1934 in Celle aufgetauchten Flugblätter fast ausschließlich kommunistischer Herkunft waren. (18). Der Jahresbericht der Polizeidirektion Celle für das Jahr 1933 sah dann auch keine Gefahr mehr für den neuen Staat durch die sozialdemokratische Partei. (19) Begünstigt wurde dieser Tatbestand dadurch, daß die Partei, anders als die KPD, auf eine mögliche Illegalität völlig unzureichend vorbereitet war.
Allerdings war auch der kommunistische Widerstand (20) nicht von Dauer. Schon für 1933 spricht der Jahresbericht der Polizeidirektion von der "völligen Lahmlegung der kommunistischen Bewegung", der dann mit der Verhaftung von weiteren 45 Personen im Oktober 1934 endgültig das Genick gebrochen wurde.
Wie oben erwähnt scheint es aber eine Widerstandsgruppe gegeben zu haben, die sich wohl insbesondere aus gewerkschaftlich organisierten SAP-Mitgliedern zusammensetzte.
Im gesamten Reich eigneten sich kleine Gruppen, wie die SAP eine war, besser als die auf die Komrnunikation mit dem Apparat angewiesenen Arbeiterparteien zum aktiven Widerstand. Ohne Frage erhielten sie dadurch eine "politisch-moralische Bedeutung" (21) gerade auch für die SPD, da viele ihrer Führer nach 1945 Führungspositionen in der Partei einnahmen. Die Celler Widerstandsgruppe, über deren Tätigkeit leider lediglich ein Selbstzeugnis vorliegt, wurde geleitet vom SAP-Mann Karl Wesemann, auch er nach dem Ende des Faschismus ein fahrendes SPD-Mitglied.
Die SAP-Leute verbreiteten bis 1934 in Celle antifaschistische Materialien, die sie von Radtouren nach Hannover, im Fahrradrahmen versteckt, mitbrachten. (22)
In den folgenden Jahren gelang es, allem Anschein nach, zumindest untereinander, aber auch zu nichtsozialistischen Antifaschisten Verbindungen aufrechtzuerhalten. Nach der Selbstdarstellung der Widerstandsgruppe bestand ihre Tätigkeit schließlich hauptsächlich darin, die "Deutsche Arbeitsfront" zu unterwandern: "In Celle hatte man kurz vor Ausbruch des Krieges Betriebe, besonders handwerklicher Art, in denen von der Existenz der DAF kaum noch die Rede war". Ein großer Teil der Gruppe wurde schließlich zum Kriegsdienst eingezogen, so daß sich die konspirative Tätigkeit von Celle in die Wehrmacht verlagerte. Große Bedeutung scheint die Widerstandsgruppe noch einmal erlangt zu haben, als sie angeblich dazu beitrug, die Stadt vor der Zerstörung zu bewahren. (23)
Eine ganz andere Form der Opposition war der spontane, nicht organisierte Ungehorsam gegenüber den alltäglichen Anforderungen des Faschismus (24). Und Formen dieses Aufbegehrens hat es auch in Celle gegeben. In einem Fall ist ein solcher Vorgang besonders gut dokumentierbar, da er bis zu einer Anklage führte. Angeklagt wurden die Sozialdemokraten Hermann Müller, Karl Wallis, Georg Schütz und Ludwig Köhler sowie der Kommunist Otto Lenk wegen Hochverrats in den Jahren 1936 - 38. Alle fünf waren in der Transportgerätefabrik Wille & Sohn in Celle beschäftigt und standen "dem nationalsozialistischen Staat ablehnend gegenüber". Die Staatsanwaltschaft warf ihnen vor, die "Einführung des Deutschen Grusses" zu verweigern, Maßnahmen des Staates oder der NSDAP zu kritisieren und ausländische Sender zu hören.
"Durch Flüsterpropaganda versuchten die Angeschuldigten, junge Arbeitskameraden mit marxistischem Ideengut vertraut zu machen". So waren zweimal zu verschiedenen Zeiten, "das letzte Mal im Frühjahr 1938, am Tage der Verkündung des Grossdeutschen Reiches, auf Karrenbäumen die Worte: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit geschrieben worden". "Darüber hinaus" hatten "die Angeschuldigten wiederholt Äusserungen getan, die daraufhin abzielten, die nationalsozialistische Bewegung herabzusetzen und Mißstimmung erzeugen". Nach Aussage eines Zeugen äußerte sich einer der Angeklagten folgendermaßen: "Daran war ja gar nicht zu zweifeln, das musste ja so kommen, seit Jahren haben sie doch darauf hingearbeitet: Dass sie es in Gang kriegen, ist ja klar. Wo wollen sie denn bleiben mit dem Kriegsmaterial, es muß doch gebraucht werden. Da steckt das Kapital dahinter, die Hochfinanz, die sitzen da oben und die machen es. Jetzt geht es los, ein zurück gibt es nicht mehr". Für das Äußern solcher Wahrheiten wurden die Angeklagten verurteilt, Hermann Müller bezahlte seinen Widerstand mit einer mehr als zweijährigen Haftstrafe im KZ Sachsenhausen, die ihn seelisch und körperlich ruinierte. (25) Mit solchen furchtbaren Sanktionen mußte man auch dann rechnen, wenn das einzige "Vergehen" darin bestand, daß man Sozialdemokrat war. Nach dem Anschlag auf Hitler im Bürgerbräukeller am 8.11.1939 wurden neben Kommunisten auch Sozialdemokraten, unter ihnen Albert Köhler, verhaftet und für einen Monat in das KZ Neuengamme gebracht. Auch nach dem mißglückten Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 kam es zu einer erneuten Verhaftungswelle gegen Vertreter der Linksparteien. Wieder wurde Albert Köhler und mit ihm die ehemaligen sozialdemokratischen Bürgervorsteher Adolf Marwedel und Heinrich Stier nach Neuengamme gebracht und erst nach einigen Wochen freigelassen. (26)
Aber auch weniger profilierte Sozialdemokraten hatten unter der erbarmungslosen Verfolgung  der Nationalsozialisten und ihrer willfährigen Beamten zu leiden. So wurde in der Nacht vom 24. Und 25. August 1944 gegen 4 Uhr morgens Elly Strauß von der Gestapo verhaftet, ins Amtsgerichtsgefängnis gebracht und 17 Stunden festgehalten. Frau Strauß geb. Stabe war 1919 für einige Monate Bürgervorsteherin für die SPD gewesen. (27)
Für viele Celler Sozialdemokraten war der Tag der politischen Befreiung, der 8. Mai 1945, wie für alle, die den Terror des nationalsozialistischen Regimes erlitten hatten, auch ein Tag der Befreiung von alltäglicher Angst, Qual und Verzweiflung.
 

Anmerkungen:
(1) Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu den Stätten des Widerstands und Verfolgung 1933 - 1945, Bd. , Niedersachsen I, Regierungsbezirke Braunschweig und Lüneburg, Hg.: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstands 33 - 45 und dem Präsidium der VVN-BdA, o.O., o.J. (1984), S. 73.
(2) Lehnert, Detlef: Sozialdemokratie zwischen Protestbewegung und Regierungspartei 1848-1983, Frankfurt a.M. 1975, S. 155.
(3) StA Celle 9 B 266 a.
(4) CZ vom 2.3.1933 und Schädlich, Ernst: Im Kreuzfeuer der Ereignisse. Erlebnisse eines Kommunalpolitikers 1914 - 1945, Celle 1949, S. 99.
(5) Vom 1. - 3. März wurden insgesamt 13 KPD'ler verhaftet, u.a. Otto Elsner. Am 14.3. kam es zur Festnahme von 6 weiteren Kommunisten, unter ihnen der Bürgervorsteher Hans Orth. Zum Widerstand der KPD allgemein: Duhnke, Horst: Die KPD von 1933 bis 1945, Köln 1972.
(6) CZ vom 6.3.1933. Die KPD erhielt 11,7 % gegenüber 12,3 % im Reich.
(7) StA Celle 13 A 342.
(8) Bertram, Mijndert: Celle - Eine deutsche Stadt vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik. 1. Bd.: Das Zeitalter der Weltkriege, Celle (1992), S. 192.
(9) KrA Celle Fach 33 Nr. 3.
(10) HSTH Hann. 80 Lbg. III.
(11) StA Celle 13 C 302.
(12) StA Celle 13 C 287, weitere Beispiele Bertram, a.a.O., S. 180 ff. Allgemein zur Haltung der SPD: Flechtheim, Ossip K.: Die Anpassung der SPD: 1914, 1933, 1959, in: Fijalkowski, Jürgen (Hg.): Politologie und Soziologie. Otto Stammer zum 65. Geburtstag, Köln, Opladen 1965, S. 182-202.
(13) StA Celle 13 C 213.
(14) Schädlich, a.a.O., S. 102 f.
(15) StA Celle 7 A 20.
(16) CVZ vom 17.2.1933.
(17) Vgl. Grebing, Helga: Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Ein Überblick, München 1966, S. 230 und Klönne, Arno: Die deutsche Arbeiterbewegung, Düsseldorf 1980, S. 276.
(18) StA Celle 25 B 142.
(19) StA Celle 25 A 36.
(20) Einzelheiten bei Bertram, a.a.O., S. 231.
(21) Lehnert, a.a.O., S. 157. Über den Stellenwert der SAP im Widerstand auch: Klönne, a.a.O., S. 268 und Mommsen, Hans (Hg.): Sozialdemokratie zwischen Klassenbewegung und Volkspartei, Frankfurt a.M. 1974, S. 132, Grebing, a.a.O., S. 231.
(22) Heimatgeschichtlicher Wegweiser, a.a.O., S. 73 und Sonderheft des "Celler Zündel" im Januar 1983
(23) StA Celle 7 A 20, vgl. auch Bertram, a.a.O., S. 325 ff. Zur DAF: Schumann, Hans-Gerd: Nationalsozialismus und Gewerkschaftsbewegung. Die Vernichtung der deutschen Gewerkschaften und der Aufbau der "Deutschen Arbeitsfront", Hannover 1958.
(24) Vgl. Herlemann, Beatrix / Sommer, Karl-Ludwig: Widerstand, Alltagsopposition und Verfolgung unter dem Nationalsozialismus in Niedersachsen. Ein Literatur- und Forschungsüberblick, in: Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte, Bd. 60, 1988, S. 229-298.
(25) Anklageschrift und Unterlagen zum Verfahren gegen Müller, Lenk, Wallis, Schütz und Köhler im Mai 1939 (Kopie im Besitz des Verfassers).
(26) Bertram, a.a.O., S. 253 und S. 290.
(27) StA Celle 5 O 123.

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